Zugegeben, es ist wirklich schwer sich auf dem Annafest für einen einzigen Lieblingsplatz zu entscheiden. Dritte Bürgermeisterin Maria Wagner, ganz diplomatische Politikerin, fielen gleich vier oder fünf Favoriten ein. Die NN blieben hart. Und Maria Wagner plauderte ganz privat aus dem Familien-Nähkästchen. Teil 3 unserer Serie.
FORCHHEIM - Früher wäre die Antwort einfach gewesen. «Als Kind war ich ganz heiß auf Dosenwerfen und die Schiffsschaukel», sagt Maria Wagner. Jetzt sitzt die 74-Jährige lieber gemütlich auf einem Keller - am allerliebsten mit ihrer Familie. Und die trifft sich sehr oft auf dem Schindler-Keller.
Toll am Schindler-Keller findet Maria Wagner vor allem den Blick. Auf das Riesenrad, die Schiffsschaukel, Autoscooter. Wenn Großtante Maria Wagner das «Schaukelgeld» verteilt hat und die Jugend abzischt «hat man trotzdem seine Bobbele immer in Sichtweite.»
Im Übrigen aber versucht die Dritte Bürgermeisterin während des Annafests jedem Keller einen Besuch abzustatten. Soviel Politikerinnen-Engagement muss sein und fällt ihr überhaupt nicht schwer. Denn «Annafest gehört für mich zum Jahr einfach dazu.»
Der Garten des einstigen Kaiserpfalz-Kellers liegt auf zwei Ebenen. Viel Sitzplätze, wunderbare Sicht auf das Riesenrad. Auf diesem Keller trifft sich traditionell am Mittwoch, geladen vom Forchheimer Landrat, die «Prominenz» des Annafestes.