Der Schützen-Keller ist einer der ältesten Bierkeller im Forchheimer Kellerwald und die historisch bedeutsamste Gaststätte im Festgelände.
Als dritte Wurzel des Annafestes gilt die königlich privilegierte Schützengesellschaft. Sie ist der älteste Verein der Stadt Forchheim, dessen Ursprung bis zur Stadtgründung im 13. Jahrhundert zurückreicht.
Im Jahre 1840 verlegte der Schützenverein Forchheim sein bis dahin in den westlich von Forchheim gelegenen Regnitzauen bestehendes Vereinsgebäude in den Kellerwald.
Da am 26. Juli, also am Ehrentag der heiligen Anna, das Hauptschießen des Schützenvereines abgehalten wurde, entwickelte sich daraus ein Volksfest, welches heute weltweit als Annafest bekannt ist.
Hier krachen immer die Böller, die das Eröffnungsritual begleiten. Direkt vor dem Biergarten, in dem man deftig und gut essen kann, stehen die bei Kindern beliebten historischen Karussells.
In diesem, massiv aus fränkischem Sandstein und Fachwerk erbauten Forchheimer Bierkeller kann man nicht nur während des Annafestes fränkische Spezialitäten und fränkische Brotzeiten genießen.
Dieser Bierkeller ist einer der Forcheimer Bierkeller der ganzjährig geöffnet hat und warme wie kalte Speisen, der Saison entsprechend anbietet.
Die Gastwirtschaft verfügt über 80 Sitzplätze, nicht zu vergessen sind natürchlich die zum Teil überdachten ca. 500 Sitzplätze im Freien. Der Schützehaus-Keller ist unmittelbar neben dem Neder-Keller gelegen und somit wegen des Musikprogrammes einer der am besten besuchten Bierkeller während des Forchheimer Annafestes.