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Komplimente an Restaurant Quo Vadis!!! Wir sind langjährige Gäste und wir fühlen uns immer herzlichst willkommen. Das Essen schmeckt vorzüglich und der Service ist sehr höflich und zuvorkommend. Wir genießen gerne original italienische Küche mit unseren Geschäftspartnern. Das Preisleistungsverhältnis entspricht unseren Vorstellungen! Danke Liebes Quo Vadis Team, macht weiter so.
Wir können die Lobeshymnen auf dieses Lokal nicht verstehen, das ist wohl Geschichte. Die angepriesenen Gerichte auf der aufgestellten Schiefertafel entsprechen nicht annähernd dem Geschmack, den man bei diesen wirklich gepfefferten Preisen erwartet. Das Saltimbocca romana war lieblos hingeklatscht, die Kartöffelchen sind im Öl ertränkt worden und das Broccoliröschen war alt. Die hausgemachten Ravioli in Trüffel-Salbeisauce waren mit einer undefinierbaren Frischkäsecreme gefüllt, von Trüffeln oder zumindest Trüffelgeschmack keine Spur und ganze 3 Ravioli für über 10 € ist eine Frechheit. Der Antipastiteller ölig (vermutlich kein Olivenöl), geschmacklich fad, das dazu servierte Pane alt wie beim "Griechen an der Ecke". Das Cassata mit Früchten war zwar liebevoll und perfekt dekoriert aber leider, wie übrigens auch das Panna Cotta, aus irgend einer Fertigpackung. Im unteren Bereich des eigentlich gemütlichen Lokals waren zu der Zeit lediglich drei kleine Tische besetzt und in der 1. Etage einer. Der Service war eine einzige Katastrophe, kurzum der Besuch ein einziges Desaster.
Wir waren mit einer Gruppe von 12 Personen in dem Lokal nach einem anstrengenden Messetag. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und durchweg bestens betreut. Das Ambiente in dem Fachwerkhaus ist gemütlich und nicht zu laut. Der Ochsenschwanz in Barolosauce war ebenso ein Genuß wie die Fisch- und Pastagerichte auf der Tageskarte. Die Nachtischspeisen mit Speiseeis aus Industrieproduktion fallen etwas ab. Die Empfehlungen des freundlichen Obers waren allerdings auch hier wirklich gut. Als Fazit werden wir auch im nächsten Jahr gerne wieder kommen.
Wir waren schon zum dritten Mal im Quo Vadis und unsere Erwartungen sind jedes Mal übertroffen worden, das wollten wir hier mal schriftlich festhalten. Die reichhaltige Speisekarte wird mit einer wechselnden Tageskarte ergänzt. Hier findet jeder was auf seinen Geschmack. Das Essen ist außergewöhnlich gut und wird von den immer zuvorkommenden Kellnern zum richtigen Zeitpunkt serviert. Auch das Ambiente kann sich wirklich sehen lassen, und Sauberkeit ist dem neuen, sizilianischen Inhaber kein Fremdwort. Wir können es kaum erwarten, dass der nächste Sommer kommt, da wir leider noch keine Gelegenheit hatten in dem phantastischen Garten zu sitzen. Fazit: Sehr empfehlenswert, ob zu zweit oder auch in größerer Gruppe.
Ich habe dort Ende Juli 08 meinen Geburtstag gefeiert und mehr Service und Aufmerksamkeit erwartet. 2 Wochen vorher habe ich bereits den Aperitif bestellt. 1 Tag vor der Feier habe ich angerufen und Bescheid gegeben, dass wir 1 Person mehr sind, was leider beim Aperitiv nicht beachtet wurde. Somit mußten wir - leider sehr lange - auf das letzte Glas Prosecco warten. Es hat auch leider sehr lange gedauert, bis man uns nach "normalen" Getränken gefragt hat. Ich hatte bereits meinen Hauptgang und immer noch nichts zu trinken. Das Essen ist zwar jeden Cent wert, aber wenn der Service zu wünschen übrig läßt ist es sehr schade. Der etwas jüngere Kellner ist wirklich sehr nett. Von ihm könnte sich der andere eine Scheibe abschneiden. Fairerweise muss ich sagen, dass ich selber einen hohen Serivcestandard habe. Ich denke aber, dass man das bei den Preisen von diesem Restaurant erwarten kann. Noch mal dort feiern würde ich wahrscheinlich nicht. Wenn es ein "perfect Lunch/Dinner" sein soll, muss sich leider der Service um 180 Grad drehen.
Unser Italiener – ja, wir dürfen ihn so nennen. Weil er zu uns gehört, als Nachbar, als Gastfreund, als Retter in der Not und Seelentröster. Denn nichts streichelt die Psyche so angenehm wie ein Teller voll Spaghetti alla matriciana. Darum ist die Frage «Quo vadis» (Wohin gehst du?) rein rhetorischer Art. Natürlich zu Pino, der hoffentlich noch ein Plätzchen frei hat, auch wenn wieder die fetten Edelkarossen den Eingang versperren. Wir sind nun mal nicht die Einzigen, die den Italiener lieben.
Das denkmalgeschützte Häuschen im Ensemble des Tucherdorfs in Nürnberg-Schoppershof ist ein behagliches, geschmackvoll eingerichtetes Restaurant, das so angenehm unserer Vorstellung vom gastlichen Italien entspricht. Hier heißen Kellner Mimmo und Massimo, und sie beherrschen diese besondere Art des lässigen Service so perfekt wie den mediterranen Charme.
Was wir und die anderen Stammgäste aber vor allem schätzen, ist die Beständigkeit, die Wiederkehr des (fast) Immergleichen. Vielerlei Pasta, Rindercarpaccio, Vitello tonnato, Saltimbocca, Scaloppina, Scampi oder Schwertfisch vom Rost. Und verschiedene Pizzen gibt es auch. Alles betont klassisch zubereitet von Köchen, die gegen jeden Anflug von Selbstverwirklichung immun zu sein scheinen. Was aber keineswegs langweilig wird. Im Gegenteil: Schon die Vorfreude auf den Steinbutt in Kartoffelkruste oder das Rinderfilet mit getrockneten Cherrytomaten sorgt für köstliche Spannung. Weil’s gar so verführerisch riecht, erlauben wir uns diesmal ein paar Trüffelspäne auf die fein gefüllten Ravioli (15 Euro), bevor wir uns wieder über die wunderbar zarte Kalbsleber venezianisch (16 Euro) hermachen.
Aber wo ist Pino? Vielleicht sitzt er am Tresen und plaudert, vielleicht hilft er in der Küche aus, aber vielleicht geht er auch spazieren. Denn Pino Centola, seit fast vier Jahrzehnten eine Institution in der Nürnberger Gastronomie, ist hierorts nicht mehr der Padrone.
Im Sommer hat er den Ramaiuolo (wie der Kochlöffel auf Italienisch heißt) an seinen langjährigen Koch Giuseppe Pluchino abgegeben. Aber der neue Chef, gebürtiger Sizilianer, waltet wie der alte. «Pino war immer wie ein Vater zu mir», sagt er, und als guter Sohn folgt er getreulich seinen Spuren. «Für meine Gäste geben ich alles von meinem Herzen.» Schöner hätte es auch unser Pino nicht sagen können.